Bemerkenswert

Der Blogroman

Beim Schreiben meines Romans "Hochgeboren" kam mir die Idee für eine Geschichte, die im eigentlichen Roman keinen Platz fand, aber zu schade war, um sie zu verwerfen. Daher habe ich mich entschlossen, sie als Blogroman zu veröffentlichen. Lucy hat die Hochgeborenen verlassen, als sie achtzehn Jahre alt wurde um in London das Großstadtflair zu genießen. …

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Kapitel 7

»Ich kann euch helfen«, sagte ich also in die Dunkelheit hinein. »Ihr müsst mir im Gegenzug aber versprechen, so zu tun, als wäre ich nie hier gewesen.« »Verarschen können wir uns alleine«, sagte ein Mann. Ich schaltete das Licht ein. Die fünf Käfiginsassen sahen mich mit offenen Mündern an. »Wie bist du da rausgekommen?«, fragte …

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Kapitel 6

Verdammt, tat das weh. Ich hatte es noch geschafft, meine Arme auszustrecken, so dass ich nicht mit meinen Kopf auf den Boden rummste. Meinem Schädel ging es also hervorragend, was man von meinen Händen leider nicht sagen konnte, die Handballen brannten wie Feuer, ich hatte mir bestimmt was verstaucht. Außerdem hatte ich beim Sturz das …

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Kapitel 5

Das Schloss hatte mir wenig entgegenzusetzen. Ich setzte die beiden Schraubenschlüssel an, wie ich es in dem Video gesehen hatte und drückte sie voneinander weg. Ohne bemerkenswerten Widerstand zu leisten, brach es auseinander. Vielleicht hatte ich ja doch ein wenig kriminelles Geschick. Die Magnetkarte lag genau da, wo ich sie erwartet hatte und ich nahm …

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Kapitel 4

Nach einer unluxuriösen und unruhigen Nacht stand ich pünktlich im Diner. Eine Kellnerin mit weissblonden Haaren, pinkfarbenem Lippenstift und künstlichen Fingernägeln begrüßte mich enthusiastisch. »Hi, ich bin Chantal.« Ihre Stimme war zwei Oktaven höher als meine. Mein Lächeln fiel sicher etwas künstlich aus, als ich ihre Hand schüttelte. »Lucy.« »Oh, wie Lucy Liu? Sie ist …

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Kapitel 3

Nach dem ersten Schreck sammelte ich meine Erdnüsse wieder ein und bereute, dass ich den Artikel heute Morgen nicht gelesen hatte. Ich hatte nur Schlagzeile und Untertitel (»Schon vier Menschen spurlos aus dem Hotel verschwunden«) im Vorbeilaufen gelesen. Das erklärte das Gespräch der Rezeptionisten. In einem Hotel, aus dem Leute verschwinden, will man nicht übernachten. …

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Kapitel 2

Max ist die Kurzform von Maxwell oder Maximilian und bedeutete »der Größte.« Ich hatte eine Schwäche für Vornamen und deren Bedeutung. Max trug seinen Namen jedenfalls zu Recht, er war wirklich gut gebaut. Dankbar an seinem Sandwich knabbernd – Schinken, Käse und Mayo – schlenderte ich durch die Carnaby Street und dachte über meinen eigenen …

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Kapitel 1

Ich hätte nachdenken sollen, bevor ich abgehauen bin. Wenigstens ein wenig, so dass ich auf die Idee gekommen wäre, außer ein paar Klamotten auch noch etwas Geld mitzunehmen. Nun schwebte ich mittellos vor dem Kingly Court in der Carnaby Street und dachte darüber nach, das zweite Mal in meinem Leben eine Straftat zu begehen. Doch …

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